Nach einem eher unruhigen Flug mit der United (ohne Essen, Trinken oder Filme, musste man alles über die Kreditkarte zuerst abbuchen) kamen wir nachmittags in LA an. Nach der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Latinamerikaner hatten wir fast schon einen Kulturschock als wir hier ankamen. Keine Freundlichkeiten mehr, kein Lachen, nur strikte Anweisungen und Regeln. Draussen war es kalt und wir mussten fast eine Stunde warten, bis uns der Hotel-Shuttle abholte. Im Hotel angekommen ging das unfreundliche Behandeln beim Einchecken weiter. Wir haben ein Dorm-Zimmer reserviert was uns in ein 20-Bett-Zimmer brachte, Ghetto pur. Das für mich jedoch sehr erfreuliche an diesem Ort war, dass wir ein Gratis-Cüpli erhalten haben. Seit 5 Monaten durfte ich wiedermal Sprudelwasser trinken!;)
Tags darauf gingen wir mit dem Bus in die Stadt, mit dem Ziel, in einem Spieleladen Romans heissbegehrten „Magic“-Spielkarten zu kaufen. Nach anfänglichen Problemen fanden wir dann aber den Laden doch bald und Roman konnte sich wieder voll eindecken mit diversen Päckchen und vielen Gratiskarten.

Glücklich und zufrieden konnten wir dann noch ein wenig Sightseeing um den Santa Monica Peer rum machen. Aber nicht zu lange, da Roman doch gerne das Gekaufte auspacken und sortieren möchte… Zurück im Hotel, bereits wieder Ghetto, sie haben mein gesamtes Hab und Gut vom Zimmer entfernt mit einer Notiz, ich soll mich bei der Rezeption melden. Es bestand ein Fehler im System! Zur Entschuldigung bekamen wir einen weiteren Gutschein für ein gratis Cüpli.
Nach der 2. Nacht in diesem Dorm fragten wir, ob es ein Doppelzimmer frei gäbe. Nach den Ghettos der letzten Tage konnten wir ein wenig Ruhe gebrauchen. Als Dank für unsere Freundlichkeit, bekamen wir dann nicht nur ein Doppelzimmer sondern ein kleines Bungalow für uns alleine, mit Wohnzimmer, Küche und Essbereich sowie ein rundes Bett im Schlafzimmer mit grossem Flachbildschirmfernseher! Super! Weil wir keine grosse Lust hatten auf mehr Stadtbesichtigungen haben wir uns einen gemütlichen Tag in der offenen Hotelanlage gegönnt, mit Magickarten sortieren, lesen und fernsehschauen.
Am nächsten Morgen gings dann auch schon wieder ab an den Flughafen und nach Hawaii!
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