Montag, 22. Oktober 2012

Paracas / Islas de Ballestas, 20.-22.09.2012

Nach einer Nacht in Nazca gings weiter in den Küstenort Paracas, das erste Mal ans Meer in Südamerika. Von der Busstation aus gingen wir vollbepackt in Richtung Zentrum. Als wir ein wenig unschlüssig auf dem Dorfplatz standen, rannte plötzlich schreiend eine „Gluggere“ auf uns zu… Es war wieder Franziska und so kehrten wir vor dem Hotelbezug erst ein Mal ein und stiessen auf das unerwartete Widersehen an. Eine schnell verdrückte Pizza später machte sie sich dann auf den Weg nach Lima und wir zum Hotel. Für den nächsten Morgen habe ich (Roman) dann einen Halbtagesausflug zu den Islas Ballestas gebucht. (Einschub Judith: Es waren nur knapp 2 Stunden!) Dieser, auch unter dem Namen „Poor men’s Galapagos“ bekannte, Nationalpark liegt einige Meilen vor der Küste Perus.
Um 8 Uhr gings los am Hafen von Paracas, wo bereits diverse Speedboote auf die zahlreichen Touristen warteten. Als erstes führte uns die Tour der Küste entlang zum „El Candelabre“, ebenfalls eine „Zeichnung“ einer alten Kultur, eingeritzt in einen Abhang am Meer. Diese Kippen sind ebenso der Liegeplatz diverser Pelikane und die See voller riesiger Medusen. Baden nicht empfehlenswert! Nach ein paar Fotos wurden die Motoren wieder gestartet und weiter gings zu den Inseln. Auf diesen felsigen Eilanden leben Seelöwen, Humbolt-Pinguine (putzige 25-30 cm Gross) und Kolonien von Tausenden von Vögeln. Deren Ausscheidungen, das Guana, ist ein begehrter und kostbarer Dünger für die Landwirtschaft und wird kontrolliert, unter Aufsicht der Behörden ein Mal im Jahr abgebaut. Scheiss Job! :-) Unser Guide versorgte unser Boot mit vielen weiteren interessanten Infos die ich euch hier aber erspare…



 
 Nach einem kleinen Motorschaden (befremdend, dass der verstopfte Ölfilter mitten im Naturreservat ganz einfach im Wasser ausgespült wird!) gings dann schon wieder zurück nach Paracas, begleitet von Pelikanschwärmen, welche neben uns im Tiefflug und sauber gestaffelt knapp übers Meer hinweg gleiteten.
Zurück im Hafen, stolperte ich über Judith, welche es auch schon aus den Federn geschafft hatte. Das Nachmittagsprogramm gestaltete sich dann ziemlich eintönig, da der Dorfrundgang schlendernd ca. 30 Minuten dauert. Nach der 2. Runde haben wir uns wieder für die Pizzeria und einige Drinks entschieden… Und darauf, dass es am nächsten Tag nach Lima weiter geht. Roman

Samstag, 20. Oktober 2012

Nazca, Peru, 19.-20.09.2012




Durchaus ausgeruht nach der Luxus-Busfahrt kamen wir um 6 Uhr in Nazca an, wurden abgeholt und in ein Reisebüro gebracht. Da der Überflug über die bekannten Nazca-Linien seit langem mein (Romans) Traum war, haben wir diesen bereits in Cusco gebucht. Bald darauf ging es zum lokalen Flughafen, wo wir „eincheckten“. Bis zu unserem Flug mussten wir jedoch noch 2 Stunden warten. Während dessen durften wir andere Touristen zusehen wie sie bleich aus den Fliegern stiegen. Dabei nutzen wir die Zeit noch um bei den nahe gelegenen „Tiendas“ einige Souvenirs zu ergattern.
Nach einem Security-Check gings dann auch für uns los. Zu unserem Erstaunen wurden wir alleine zu einer 4-plätzigen Piper geführt, wo uns Pilot und Co.-Pilot vorgestellt wurden und nach einem kurzen Briefing rollten wir auch schon auf die Startbahn.
Sehr schnell stellten wir fest, dass dies ein sehr unruhiger Flug werden sollte… Wir rumpelten von einem Luftloch ins Nächste! 5 Minuten später waren wir auch schon über der Wüste und den ersten geometrischen Figuren. Dann gings Schlag auf Schlag zu den Spektakulären: Wal, Hund, Astronaut, Affe, Kolibri, Spinne, Condor, Baum, Frosch, Hände… Super! Alle Wüstenzeichnungen wurden uns von beiden Flugzeugseiten aus präsentiert, wobei unser Pilot die Piper in enge Kurven zwang. Als uns nach etwa 25 Minuten der Rückflug angekündigt wurde, überkam uns Beide das Unwohlsein und wir mussten uns beherrschen unseren Mageninhalt dort zu lassen wo er hingehört! Bleich aber glücklich stiegen auch wir kurze Zeit später aus dem Flieger und waren uns einig: diese Tortur hat sich durchaus gelohnt! Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich… in Wirklichkeit sind sie jedoch noch viel beeindruckender!
 





Mittwoch, 17. Oktober 2012

Arequipa, Canon del Colca 15.-18.9.2012

Von Puno aus machten wir uns auf die 6 stündige Busreise nach Arequipa (2. grösste Stadt von Peru). Nach dem Hotelbezug begaben wir uns auf eine kleine Innenstadtbesichtigung, wo wir per Zufall auf Franziska, eine Schulkollegin aus Cusco, stiessen. 
Am nächsten Tag ging es in der Frühe in Richtung Colcacanyon. Kurz nach dem wir alle weiteren Teilnehmer aufgegabelt hatten, machten wir an einem Shop halt. Unser Guide legte uns Nahe mit Coca-Produkten einzudecken (Blätter, Tee und Bonbons). Wir wussten dann auch bald warum.
Die Fahrt führte uns über einen Pass von 4‘910 MüM. Auf Schnee und Kälte waren wir nicht wirklich vorbereitet und waren darum froh, gings wieder einige hundert Höhenmeter runter im Tal, nach Chivay wo wir unsere Hotels bezogen.














Am Abend stand ein Nachtessen mit traditioneller Folklore auf dem Programm. Entgegen unseren Erwartungen wurde es ein amüsanter Abend. Leider (ooch, des tut mir jetzt aber leid!) existieren keine Fotos davon, dass ich in traditionelle Frauenkleidung gesteckt und zum Tanz ausgeführt wurde.
Der nächste Tag begann um 6 Uhr. Nachdem wir 2 Dörfer mit „interessanten“ Kirchen besichtigen durften, gings endlich in Richtung Hauptziel dieses Ausfluges.










Nach weiteren 2 Stunden Holperstrasse erreichten wir den Mirador de Condor. Mit vielen anderen Schaulustigen bestaunten wir das Nationaltier Perus, welche knapp über unseren Köpfen ihre Runden drehten. Beeindruckend wie diese Vögel sich mühelos in Wind und Thermik bewegen!
  
Befriedigt machten wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Arequipa, nicht ohne noch einige Male anzuhalten um das Tal mit seinen hunderten Terrassen betrachten zu können.
 
Den folgenden Tag in Arequipa verbrachten wir mit Sightseeing und „Käfele“. Am Abend waren wir ein Stunde zu früh am Busterminal für den Nachtbus nach Nazca. Im Wartesaal wurden wir angefragt, ob wir nicht eine halbe Stunde früher gehen und dafür mit einem Upgrade „belohnt“ werden wollen… Dann mussten wir natürlich nicht lange überlegen. So nobel sind wir definitiv noch nicht Bus gefahren! (180° Liegesessel, Abendessen/Roomservice und Filme) Superklasse!
Roman

Bad luck!

Nachdem mir auf den letzten Meilen in Equador das Tab und die Cam aus dem Rucksack (zwischen meinen Beinen!) gestohlen wurde und damit die Blogentwürfe und viel ärgerlicher leider auch einige hundert Fotos (nicht vollständiges Back-Backup bei Judith) verloren sind, muss ich den Blog nun neu aufsetzen.
Roman

Freitag, 12. Oktober 2012

Witz von vorhin...

In einem Restaurant in Popayan

Judith fragt: Ist hier eigentlich eine Scheibe drin?
Roman antwortet: Nein, es regnet.

Super verständigung zwüsched ois Zwoi:-)))