Um 8 Uhr gings los am Hafen von Paracas, wo bereits diverse Speedboote auf die zahlreichen Touristen warteten. Als erstes führte uns die Tour der Küste entlang zum „El Candelabre“, ebenfalls eine „Zeichnung“ einer alten Kultur, eingeritzt in einen Abhang am Meer. Diese Kippen sind ebenso der Liegeplatz diverser Pelikane und die See voller riesiger Medusen. Baden nicht empfehlenswert! Nach ein paar Fotos wurden die Motoren wieder gestartet und weiter gings zu den Inseln. Auf diesen felsigen Eilanden leben Seelöwen, Humbolt-Pinguine (putzige 25-30 cm Gross) und Kolonien von Tausenden von Vögeln. Deren Ausscheidungen, das Guana, ist ein begehrter und kostbarer Dünger für die Landwirtschaft und wird kontrolliert, unter Aufsicht der Behörden ein Mal im Jahr abgebaut. Scheiss Job! :-) Unser Guide versorgte unser Boot mit vielen weiteren interessanten Infos die ich euch hier aber erspare…



Nach einem kleinen Motorschaden (befremdend, dass der verstopfte Ölfilter mitten im Naturreservat ganz einfach im Wasser ausgespült wird!) gings dann schon wieder zurück nach Paracas, begleitet von Pelikanschwärmen, welche neben uns im Tiefflug und sauber gestaffelt knapp übers Meer hinweg gleiteten.
Zurück im Hafen, stolperte ich über Judith, welche es auch schon aus den Federn geschafft hatte. Das Nachmittagsprogramm gestaltete sich dann ziemlich eintönig, da der Dorfrundgang schlendernd ca. 30 Minuten dauert. Nach der 2. Runde haben wir uns wieder für die Pizzeria und einige Drinks entschieden… Und darauf, dass es am nächsten Tag nach Lima weiter geht. Roman



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen