Durchaus ausgeruht nach der Luxus-Busfahrt kamen wir um 6 Uhr in Nazca an, wurden abgeholt und in ein Reisebüro gebracht. Da der Überflug über die bekannten Nazca-Linien seit langem mein (Romans) Traum war, haben wir diesen bereits in Cusco gebucht. Bald darauf ging es zum lokalen Flughafen, wo wir „eincheckten“. Bis zu unserem Flug mussten wir jedoch noch 2 Stunden warten. Während dessen durften wir andere Touristen zusehen wie sie bleich aus den Fliegern stiegen. Dabei nutzen wir die Zeit noch um bei den nahe gelegenen „Tiendas“ einige Souvenirs zu ergattern.
Nach einem Security-Check gings dann auch für uns los. Zu unserem Erstaunen wurden wir alleine zu einer 4-plätzigen Piper geführt, wo uns Pilot und Co.-Pilot vorgestellt wurden und nach einem kurzen Briefing rollten wir auch schon auf die Startbahn.
Sehr schnell stellten wir fest, dass dies ein sehr unruhiger Flug werden sollte… Wir rumpelten von einem Luftloch ins Nächste! 5 Minuten später waren wir auch schon über der Wüste und den ersten geometrischen Figuren. Dann gings Schlag auf Schlag zu den Spektakulären: Wal, Hund, Astronaut, Affe, Kolibri, Spinne, Condor, Baum, Frosch, Hände… Super! Alle Wüstenzeichnungen wurden uns von beiden Flugzeugseiten aus präsentiert, wobei unser Pilot die Piper in enge Kurven zwang. Als uns nach etwa 25 Minuten der Rückflug angekündigt wurde, überkam uns Beide das Unwohlsein und wir mussten uns beherrschen unseren Mageninhalt dort zu lassen wo er hingehört! Bleich aber glücklich stiegen auch wir kurze Zeit später aus dem Flieger und waren uns einig: diese Tortur hat sich durchaus gelohnt! Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich… in Wirklichkeit sind sie jedoch noch viel beeindruckender!












